Geocaching als Trainingsmethode
Wo geht es hin?

Im Kontext der freien Natur sieht sich die Gruppe verschiedenen Problemstellungen gegenüber, welche im Team gelöst werden müssen. Wechselnde Aufgaben und das eher unbekannte Szenario fordern die ganze Aufmerksamkeit der TeilnehmerInnen und ein hohes Maß an Kooperation.
Persönlichkeitsentwicklung - Was bringt ein solches Training den TeilnehmerInnen…?
Möchte man (soziales) Verhalten neu lernen, so führt der Weg am besten über die persönlich gemachten Erfahrungen mit einer anschließenden Reflektion des Erlebten. Während des Trainings ist es weniger relevant, welche Rollen die TeilnehmerInnen außerhalb des Trainingskurses inne haben. Es zählt das Hier und Jetzt der Trainingssituation. Dadurch können sich die TeilnehmerInnen auf die momentane Situation einlassen und neue Handlungs- möglichkeiten für sich entdecken.
Es geht grundsätzlich darum:
- das Selbstbewußtsein zu stärken
- die Fähigkeit zu kooperativer Zusammenarbeit zu fördern
- Vertrauen in die Gruppe aufzubauen
- sich als Teil eines funktionierenden Teams wahrzunehmen
- Kompetenzen bei sich und anderen TeilnehmerInnen zu entdecken und vor allem
- Freude am gemeinsamen Handeln zu entwickeln!
Die Aufgaben sind so gestaltet, dass sie nur von allen gemeinsam jedoch in unterschiedlichen Positionen gelöst werden können.
Was bringt das Training der Gruppe?

Durch die Verknüpfung von Elementen aus Erlebnis - und Freizeit- pädagogik mit dem Abenteuer einer Schatzsuche ensteht ein Handlungsraum, in welchem spielerisch viele neue Lernerfahrungen in der Gruppe gemacht werden können.
Die Szenarien sind so gewählt, daß gezielt die Selbststeuerungsfähigkeit der Gruppe gefördert wird. Dadurch soll den TeilnehmerInnen ihr eigener Handlungsspielraum aber auch ihre Abhängigkeit von der Gruppe bewusst werden.
Die gemeinsamen Erlebnisse der Gruppe werden in der Regel ein fester Bestandteil der Gruppengeschichte, auf welche in der weiteren Arbeit mit den TeilnehmerInnen Bezug genommen werden kann.
Dies ist besonders für Gruppen wichtig, die nicht absolut auf freiwilliger Basis zusammenarbeiten (sozialer Trainingskurs, Straffälligenhilfe etc.).
